Die Welt des Yinyogas

Dieser Blogartikel befindet sich im Aufbau. Ich werde ihn peu à peu um die jeweiligen Elemente ergänzen, so dass du immer die passenden Infos zur jeweiligen Jahreszeit findest. Falls du einen passenden Kurs suchst, habe ich dir jeweils den Workshop zum Element verlinkt. Viel Freude beim Lesen:

 

Yin und Yang und die westliche Welt

Tja, YinYoga ist in aller Munde, zumindest in meiner Bubbel ist das so, was durchaus ein falsches Bild auf das Thema werfen könnte, aber nachvollziehbar wäre es schon. Warum? Weil YinYoga quasi das Gegenmittel zu unserer yanglastigen Welt ist. Jetzt denkst du, warte mal, Yin und Yang habe ich schon mal gehört, aber was will sie mir damit sagen? Ok, fangen wir einfach mal etwas weitere vorne an.

Yin und Yang sind eine Dualität, wie Tag und Nacht, oder heiß und kalt. In der TCM, also der traditionellen chinesischen Medizin, geht man davon aus, das die Harmonisierung dieser beiden Anteile ursächlich dafür ist, ob wir krank sind oder gesund. Wenn wir ehrlich sind, wird das Yin, dem das Weiche, die Ruhe, das Weibliche zugesprochen wird, in unserer westlichen Kultur nicht gleichwertig mit dem Yang betrachtet. Ganz im Gegenteil, wer etwas erreichen möchte, ist im Yang unterwegs: zielstrebig, wettkampforientiert, stark, männlich. Das meine ich mit Yanglastig. Vielen ist da Bewusstsein völlig abhanden gekommen, dass wir auch Ruhe und Regenerationsphasen brauchen um stark und zielstrebig unseren Erfolg (den wir auch nach Yangaspekten definieren) zu erreichen. Zugespitzt wird das ganze im letzten Jahrzehnt durch die allgegenwärtige Digitalisierung. Immer erreichbar ein, alles Wissen von über all abgreifen können, Email noch abends im Bett empfangen, hat den Raum für Yin immer weiterer schrumpfen lassen. Wer rastet rostet, lässt keine Platz für Yin, die Folgen daraus sind Burnout, Erschöpfung, innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Zerstreuung.

Und genau hier kommt YinYoga ins Spiel. Denn die Beziehung von Yin und Yang kannst du dir wie eine Öllampe vorstellen, bei der Yang die Flamme ist und Yin das Öl. Wenn du deinen Ölhaushalt nicht im Blick behälst, dann geht die Flamme irgendwann aus.

Die Yinpraxis ist auf den ersten Blick eine sehr ruhige Yogarichtung, in der wir die einzelnen Asanas lange halten, mit allerlei Hilfsmitteln unterstützen und vor allem das fasziale Gewebe ansprechen, während wir die Muskulatur versuchen loszulassen und zu entspannen. Klingt einfach? Ist oft aber ziemlich herausfordert. Denn wenn der Körper zur Ruhe kommt, drängt sich der Geist nach vorne und will sich Gehör verschaffen. Das kann durchaus fordernd sein auf mentaler Ebene, aber wenn du dich darauf einlässt, findest du über die Zeit in eine tiefe Entspannung hinein. Wie alles im Yoga, braucht auch die Yinyogapraxis Übung. Ich kann mich noch sehr gut an meine ersten Stunden erinnern, wo ich eigentlich nur gehofft habe, dass sie bald vergehen. Aber das dranbleiben hat sich gelohnt. Heute ist Yinyoga mein Rettunganker, wenn ich mal wieder unruhig schlafen will, wenn der Terminkalender zu voll ist, wenn ich Verspannungen merke, dann rollen ich die Matte aus und tauche tief in die Praxis ab.

Gerade weil es meine liebste Yogarichtung ist, möchte ich diese tiefe Entspannung weitergeben. Passend dazu habe ich eine Workshopreihe konzipiert, die sich an den Jahreszeiten und den jeweiligen Elementen orientiert. Jeder Jahreszeit wird ein Element zugeordnet: Winter – Wasser, Frühling – Holz, Übergangszeit / bzw. Frühsommer – Erde, Sommer – Feuer, Herbst – Metall. Hier möchte ich dich mitnehmen in die einzelnen Elemente und dir ein bisschen Hintergrundwissen zusammenstellen.

 

Spätsommer/ Übergangszeit – Erde

Das Erdelement hat zwei Rollen im TCM Kalender.  Es wird, anderes als die anderen Elemente,  weder Yin noch Yang zugeordnet. In dem ursprünglichen Verständnis der fünf Elemente wurde Erde auch nicht dem Spätsommer zugeordnet und zwischen Feuer und Metall angesiedelt, sonder war in der Mitte der vier anderen Elemente. So wurde es vor allem als Übergangszeit gesehen und findet sich zwischen den vier Elementen in der sogenannten Dojozeit wieder. Denn das Erdelement befindet sich in der Mitte des Körpers, im Bauchraum (auch Hara genannt), dort wo sich die Organe Magen und Milz befinden, deren Meridiane dem Erdelement zugeordnet sind.
Die Erde bildet das Fundament des Lebens und hat eine zentrale Stellung unter den Elementen.
Wir betrachten hier also zwei Aspekte. Das Erdelement im Zentrum des Sein, als Mittelpunkt des Körpers, als Ursprung des Lebens und die Qualität des Spätsommers, wo die Tage noch warm sind, während die Nächte schon kühler werden. Die Zeit, in der wir die Ernte einfahren und die Früchte unseres Tuns genießen. Für Menschen steht hier das Sammeln und die Gelassenheit im Vordergrund. Die Erde bewirkt die Verbundenheit und Fürsorge für andere Menschen. In dieser Kernessenz finden sich die Erde auch in den Dojozeiten wieder. Die Dojozeiten sind Übergangszeiten zwischen den Jahreszeiten, in denen es darum geht sich zu sammeln, sich etwas Gutes zu tun, das Leben zu genießen und gleichzeitig aber auch Ballast abzuwerfen und zu entschlacken, um mit neuer Energie in die nächste Jahreszeit überzugehen. Denn die Erde steht auch für die Verwandlung, für das Neue, dass aus dem Schoss der Mutter Erde erwächst. So versuchen wir mit Hilfe des Yim und des Yinyogas in Zeiten des Übergangs geerdet und zentriert zu bleiben.
Du kannst es dir bei dem Organpaar schon fast denken, das Erdelement ist vor allem für die Aufnahme und Verdauung von Nahrung und Information zuständig.
Der Milzmeridian versorgt uns mit Nahrungs-Qi (Energie)  und stärkt dadurch die Nierenenergie (Nieren-Qi, auch vorgeburtliches -Qi genannt). Das Gesunde Nieren-Qi stärkt wiederum Milz-Pankreas und dadurch das Erdelement. Der Milzmeridian ist wichtig für die Verdauung im Dünndarm und beeinflusst die Hormondrüsen und unsere Gefühlswelt. Neben dem Nieren-Qi verbindet die Milz auch das Atem-Qi mit dem Nahrungs-Qi, indem es die Energie in die Lunge transportiert.
Der Magenmeridian hilft Hunger und Appetit zu spüren, nicht nur auf Essen, sondern auch auf seelische und soziale Nahrung. Der Meridian ist zuständig für dem Magen, den 12Fingerdarm und die Speiseröhre. Darüber hinaus beeinflusst er die Eierstöcke und die Monatsblutung.
Wenn wir Erdfülle in uns haben, sind wir ausgeglichen und in Balance. Wir können klar rund strukturiert denken, logisch argumentiert und andere Überzeugen.
Wenn die Erdenergie in Disbalance gerät, werden wir unfähig klarere Entscheidungen zu treffen, wir geraten ins Grübeln, wir bekommen Verdauungsstörungen, Heißhunger vor allem auf Süßes. Gerade Verdauungsprobleme kommen vor allem von falscher, oft kalter und zu fettiger Ernährung.
Meine Yinyogapraxis zum Erdelement hat zwei Schwerpunkte. Zum Einen will ich hier die Erdung stärken und die Energie kräftigen, zum Anderen unterstützt die Praxis die Entgiftung im Körper, um dich frei und entspannt auf die nächsten Jahreszeit einzustimmen.

Was ist die Dojozeit:

Metall das Herbstelement

Im Yinyoga bzw. In der TCM wenden wir uns im Herbst dem Element Metall zu, dem die beiden Meridiane Lunge und Dickdarm zugeordnet sind.

Wenn wir in die Natur schauen so ist der Herbst die Zeit des Loslassen und des Erntens: Langsam verliert die Natur wieder ihre Farbe und zieht sich nach Innen zurück. Und so dürfen auch wir uns wieder mehr auf uns selbst fokussieren, von der Yangenergie des Sommers, wieder mehr auf die Yinenergie besinnen. Wir dürfen Dinge loslassen, die uns belasten, sowohl auf der psychischen als auch auf der physischen Eben. Lasst uns die letzten Sonnenstrahlen sammeln und beobachten wie morgens der Nebel in den Feldern steht.

Wie der Höhepunkt des Jahres, gestaltet sich die Natur in bunten Farben, um dann leise ihr Laubkleid zu verlieren und zur Ruhe zu kommen. Die Wärme des Sommer nimmt endgültig Abschied.

Im Lebenszyklus steht der Herbst für die Reife. Wir lassen uns nicht mehr von jedem Windstoß aufwühlen und lassen die los, die uns nicht gut tun, schaffen Raum für Reflexion in uns. Die Konzentration auf das Wesentliche steht hier im Fokus.

Welche Bedeutung hat Metall?

Das Metall erzeugt das Dichte, die Struktur, die der Mensch in seinem Körper und in seinem Leben braucht, um Stabilität zu erfahren.

Dadurch, dass Metalle so leitfähig sind, werden sie zu Verbindungselementen und stehen vor allem für soziale Beziehungen und Kommunikation. Während die anderen 4 Elemente in ihrer Reinform und der Natur vorkommen, müssen Metalle erst aus den Erzen der Erde gewonnen werden und sind dadurch ein Produkt des Menschen: in diesem Sinne steht das Metall für die Fähigkeit des Menschen, über seine unmittelbare Realität hinauszuschauen.

Wenn das Metall-Element im Einklang ist, sind wir in der Lage komplexe Gedankengänge zu vollziehen, Theorien zu entwickeln, Zusammenhänge herzustellen und der Gerechtigkeitssinn ist stark ausgeprägt. Das Metall ist mobil, kann in alle Richtungen fließen, kann sich sowohl einer Gussform anpassen, spröde werden oder auch langanhaltend Struktur geben.

Auch das Thema Nähe und Distanz spielt im Metall-Element eine wichtige Rolle. Die Konzentration auf das Wesentliche spielt eine wichtige Rolle. Es bedarf des direkten Bezugs zum Leben. Gleichzeitig hilft das Element eine „gesunde“ Distanz einzunehmen, um Themen in ihrer Gänze wahrzunehmen. Bewegung und Atemübungen sind förderlich für das Metallelement, aber auch ausreichend Zeit und Raum.

Daher stellen auch Zeitdruck, Hektik, trockene Luft, tiefe Trauer, Unfähigkeit zu trauern, hoffnungslose Lebenssituationen, schleimförmige und -fördernde Nahrungsmittel eine Belastung dar.

3 Formen von Qi

Die Lunge nimmt das Atem Qi auf. Zusammen mit dem vorgeburtlichen Qi und dem Nahrungs Qi bildet es unsere Lebensenergie (im Yoga auch Prana genannt). Während das vorgeburtliche Qi unveränderlich ist können wir das Lungen Qi durch bewusste Atemtechniken und das Nahrungs Qi durch eine gute, ausgewogene Ernährung stärken.

(Ich bin keine Ernährungsexpertin, daher möchte ich an dieser Stelle auf den tollen Podcast von Sabiene Spielberg verweisen, in dem du tolle Tipps zur Metallernährung findest.)

Yinmeridian: Lunge

In der Metallpraxis stimulieren wir zum einen den Lungenmeridian, ergänzen diesen aber mit Atemtechniken und Weitung des Brustraums, um die Lungen zusätzlich zu stärken. Die Atmung ist sehr wichtig für uns Menschen und insbesondere in den westlichen Kulturen, atmen wir in der Regel zu flach und müssen daher wieder lernen tiefer zu atmen.

Der Atem steht für Annehmen und Loslassen und eine kraftvolle Atmung kann unsere Abwehrkräfte stärken.

Der Lungenmeridian lädt zu kommunikativem Austausch ein, schützt gegen Kälte und Trockenheit, beeinflusst die körpereigene Abwehr, kontrolliert die Oberfläche des Körpers und fördert die Fähigkeit sich von Gefahren abgrenzen zu können.

Störungen des Lungenmeridian machen sich vor allem durch Erkrankungen der Atemwege bemerkbar (Asthma, Bronchitis, trockener Hals, Verlust der Stimme). Ebenso können auch Durchblutungsstörungen, schwitzige Hände, Harndrang, Schulter- und Rückenschmerzen auf eine Lungenmeridianstörung zurückzuführen sein, sowie Depressive Verstimmung und Trauer.

Yangmeridian: Dickdarm

Der Dickdarm hingegen ist der Ausscheider. Um gut ausscheiden zu können, müssen wir gut loslassen können auch innerlich. Um Loslassen zu können braucht es Mut und Vertrauen. Nur wenn wir im Vertrauen sind, bringen wir den Mut auf Sprünge zu wagen.

Auf funktioneller Ebene wird im  Dickdarm flüssige und feste Ausscheidung getrennt, sowie der Chlorid- und Kalium-Ionen-Haushalt reguliert. Auf psychischer Ebene ist er Assistent des Herzens. Er hilft einen klaren Geist zu bewahren, kontrolliert die Aufnahme von Gedanken und kann Probleme denkend bewältigen.

Störungen des Dickdarmmeridians machen sich vor allem durch Schmerzen oder Steifheit im Schulterbereich bemerkbar, Handgelenke, Ellbogen und Nacken. Aber auch Erkrankungen im Mund- und Rachenraums oder Durchfall können ein Anzeichen für eine Störung sein.

Auf psychischer Ebene macht sich eine Störung durch unklare Gedanken bis hin zur Verwirrung, Überempfindlichkeit und Ängstlichkeit bemerkbar.

Mein YinYogaworkshop mit ätherischen Ölen zum Herbst widmet sich genau diesen beiden Meridianen und hat einen besonderen Fokus auf die Atmung. Du kannst den Kurs nutzen, um  deine Meridiane zu stimulieren und die Energie wieder zum Fließen zu bringen. Übe in deinem Tempo, dann wenn der Kalender ein Zeitfenster für dich hat, individuell und unabhängig.

Winter – Wasser

Das Wasserelement ist mein Lieblingselement im Yinyoga und gleichzeitig habe ich hier, wie die meisten von uns, den größten Bedarf an Stärkung. Denn Wasser spiegelt das große Yin wieder. Hier tauchen wir auf tiefsten ab in die Entspannung, ins Loslassen, ins Fließen. Wir ziehen uns zurück nach Innen, zumindest in der Idealvorstellung, sammeln unsere Kräfte und starten dann gestärkt im Frühling in eine neue Kraft. Zumindest in der Theorie.
In der Realität sieht es leider etwas anderes aus. Wir haben uns besonderes im Winter, meines Erachtens, am Weitesten vom natürlichen Lauf entfernt. Denn im Winter steht der Winterschlaf im Vordergrund. Die Tage sind zum Teil besonders kurz, viel Dunkelheit lädt zur Ruhe ein, aber die meisten von uns verändern ihren Tag- Nachtrhythmus nicht, da ja das elektrische Licht es uns möglich macht, auch Abends unsere Räume taghell zu erleuchten. Wir drosseln nicht unser Pensum, indem wir weniger arbeiten oder weniger Ausgehen. Die Folgen davon sind ein Gefühl von Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Müdigkeit, Infektanfälligkeit und ein Yinmangel.
Hinzu kommt die Reizüberflutung durch die ständige Verfügbarkeit von Medien und vor allem Social Media. Der Geist bekommt ständig Futter und ist regelrecht süchtig nach Input, wir werden gleich unruhig, wenn Stille einkehrt oder auch nur das Tempo gedrosselt wird.
Dem Wasserelement ist das Organpaar Niere und Blase zugeordnet. Niere und Blase regeln nach der TCM den Wasserhaushalt, den Hormonhaushalt, das autonome Nervensystem, die Funktion der Nebennieren, der Sexualorgane und für das Nieren-Qi (auch Qing genannt). Das Nieren-Qi ist das vorgeburtliche Qi, unsere Lebenskraft, dass anders als das Atem-Qi und das Nahrungs-Qi nicht aufgestockt werden kann, dann das Nieren-Qi wird uns zur Geburt mitgegeben. Was wir aber machen können ist, die Nieren zu stärken, um das Nieren Qi möglichst lange zu erhalten. Bei Stress und starker geistiger Anspannung verbrauchen wir mehr Nierenenergie, als in entspannten Phasen.
Die Niere ist darüber hinaus maßgeblich für unseren Wärmehaushalt im Körper zuständig, um Verdauen zu können (Verdauungsfeuer) aber auch um unser Immunsystem zu unterstützen und äußere Kälte (die zu Erkältungen führt) abzuwehren. Zuviel Kälte kann sowohl Niere als auch Blase schwächen (z.B. Blasenentzündungen).
Die Blase hat die Funktion den von der Niere produzierten Urin auszuscheiden und für ein Gleichgewicht der Körperflüssigkeiten zusorgen.
Dem Wasserelement wird das Gefühl der Angst zugeordnet. Interessanter Weise findet sich auch in unserem Sprachgebrauch diese Verbindung. Sicher kennst du so Sprüche wir: Sich vor Angst in die Hose machen. Körper und Geist spielen immer zusammen. Wenn wir extremen Ängsten ausgesetzt sind, beginnen wir zu Zittern, eigentlich ein natürlicher Reflex, den wir uns aber oft im Laufe unserer Sozialisation abgewöhnt haben, denn Zittern macht Angst nach außen sichtbar. Die Folge davon ist, dass Anspannung nicht entweichen kann, sondern im Köper manifestiert wird und zu den verschiedensten Beschwerdebildern führt. Kurzfristige Angst schwächt die Blasenenergie (kennst die vielleicht, wenn du im Stress ständig auf Toilette muss), längerfristige Angst schwächt die Nieren-Energie.
Ein eindeutiges Zeichen, dass das Wasserelement im Ungleichgewicht ist, sind extreme Ängste, Menstruationsstörungen, Erschöpfung und übermäßig Müdigkeit, Beschwerden bei Wasserlassen, heiße oder kalte Füße/Beine, innere Unruhe, aber auch Schulter und Nackenbeschwerden, Rückenprobleme, Schreckhaftigkeit und Nervosität können auf eine Störung des Wasserelements hinweisen.
Der Weise nimmt sich das Wasser zum Vorbild. Das Wasser umspült alles, kommt immer ans Ziel, kämpft nicht und siegt doch. Durch die Praxis zum Wasserelement können wir lernen Wiederstände loszulassen, Altes gehen zulassen, mit dem Strom zu treiben, Vertrauen aufzubauen, eins zu werden mit unseren Bedürfnissen, unsere Wurzeln zu stärken und zu nähren. Denn die Richtung des Wassers geht nach unten und stärkt unseren Kontakt zum Boden, verwurzelt, erdet und belebt die untere Körperhälfte.
Übrigens noch etwas spannendes aus der TCM Ernährung. Neben möglichst vielen warmen Mahlzeiten (idealerweise 3x täglich) stärken vor allem Hülsenfrüchte und hier allem voran, wie der Name schon sagt, die Kidneybohne, die Nieren. Du kannst als auch durch deine Ernährung dein Wasserelement stärken.
Der Workshop zum Wasserelement hilft dich tief zu entspannen, zur Ruhe zu kommen und deine Bedürfnisse besser zu spüren. Wir stärken die Nieren und bringen das Wasserelement wieder in Balance.

Darüber hinaus empfehle ich dir zwei Bücher, die du vertiefend lesen kannst:

Wagner, Karo; Walther, Tasja: Mental Yin Yoga – Ein neues Körper- und Geistbewusstsein

Dieses Buch gibt dir eine gute Übersicht über die 5 Elemente im YinYoga mit anschaulichen Bildern und schönen, kleinen Einheiten zu dem jeweiligen Element. Es gibt eine kurze und übersichtliche Einführung und eignet isch daher sehr gut um in das Thema Yin Yoga einzusteigen. ich mag vor allem die Verbindungen mit Affirmationen.

Arend, Stefanie: Gesund durch Yin Yoga

In diesem Buch findest du eine Vielzahl von Übungsreihen zu den verschiedensten Gesundheitsthemen, von Atembeschwerden bis zu Verdauungsproblemen. Daneben gibt es Meditationen, Atemtechniken und detaillierte Anleitungen zu den jeweiligen Asanas. Ich nutze es gerne als Nachschlagewerk und lasse mich von den Übungsreihen inspirieren nicht nur für meine Kurse, sondern auch für meine eigene Praxis.

Achtung, bei den Buchlinks handelt es sich um Affiliatelinks, d.h. ich bekomme einen kleine Bonus, wenn du über den Link das Buch bestellst. Wenn du eine Buchladen deines Vertrauen vor Ort hast, dann kauf bitte dort, um den Einzelhandel zu unterstützen. Ansonsten freue ich mich über einen Kauf über meinen Link, da du dadurch meine redaktionelle Arbeit unterstützen kannst. Ich verlinke aus persönlichen, ethischen Gründen nicht mit dem großen A.

Facebook
LinkedIn
Pinterest